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Strenge Kindererziehung

“Eine strenge Kindererziehung hat noch keinem geschadet” Diese Aussage ist auch in der heutigen Zeit immer wieder zu vernehmen und man kann sicherlich darüber so manche Diskussion entfachen, deren Ende ungewiss erscheint. Denn während die einen absolut dafür sind, sind andere derartig von einer strengen Erziehung empört, dass sie sich wohlweislich distanzieren und umso mehr die freie antiautoritäre Erziehung leben.

Was aber zeichnet eine strenge Kindererziehung aus? Schadet diese dem Kind in der eigenen Entwicklung oder bereitet diese den Knirps auf das raue Leben in der Welt vor? Dazu muss man sicherlich zunächst einmal erläutern, dass viele eine unterschiedliche Meinung zur Definition einer strengen Kindererziehung haben. Während die einen den klaren Tagesablauf nach Regeln strukturieren, ist es für andere aufgrund eines religiösen Aspekts naheliegend, dass die Erziehung streng nach diesem verläuft. Andere verstehen unter einer strengen Kindererziehung, dass jedes Fehlverhalten sofort mit Strafen und Konsequenzen getadelt wird. Sicherlich kann man dazu sagen, dass eine Kindererziehung Regeln und Strukturen braucht. Aber dennoch sollte man dem Kind auch einmal die Freiheit zugestehen, Kind zu sein und auch Fehler machen zu dürfen. Denn nur so lernen Kinder effektiv für das Leben.

Sicherlich kann man daher auch den vollkommenen antiautoritären Erziehungsstil in Frage stellen, denn es ist unumstritten, dass die Integration in unsere Gesellschaft Disziplin und Anpassung erfordert. Daher ist sicherlich eine Kombination aus beiden der ideale Weg um Kinder auf das Leben vorzubereiten. Jedoch muss man sagen, dass dieser Spagat sehr viel Verantwortungsbewusstsein und auch viel Können von den Eltern verlangt, und daher neigen viele dazu nur einen Erziehungsstil zu praktizieren.