|
home: mamaportal.de
Impressum
|
![]() Schwangerschaft |
![]() Geburt |
![]() Baby stillen |
![]() Kinderentwicklung |
![]() Kindererziehung |
|
|
Alkohol & Rauchen in der SchwangerschaftJedoch gibt es auch zahlreiche junge Mütter die hier Ignoranz walten lassen, daher sollte man hier einmal gekonnt auf die Nebenwirkungen eines Alkoholgenusses während der Schwangerschaft verweisen. So ist seit jeher bekannt, dass Alkohol die wohl schädlichste Substanz für das ungeborene Leben ist. Denn nach dem Verzehr von Alkohol wird dieser in einer raschen Reaktion über den Magen in das Blut aufgenommen. Dort gelangt er dann über den Mutterkuchen zum Kind und führt zu einer gravierenden Schädigung der Organe und der Zellen. Das bedeutet, dass das Kind bereits im Mutterleib eine derartige Beeinträchtigung der Organe und der Entwicklung erfährt, dass sich diese fehl bilden und zu einer dauerhaften Schädigung führen. Betroffene Kinder werden dann mit massiven geistigen Behinderungen geboren und weisen das sogenannte fetale Alkoholsyndrom. Jährlich erblicken rund 2000 Kinder mit diesen Syndrom in Deutschland das Licht der Welt und man kann nur jeder Mutter raten, dieses Risiko nicht einzugehen. Folgen eines Alkoholkonsums während der Schwangerschaft sind beispielsweise Minderwuchs, niedriges Gewicht, Auffälligkeiten im Gesichtsbereich, z.B. hängende Augenlider, verkürzter Nasenrücken, Gaumenspalte, fliehendes Kinn. Auch am Körper macht sich dieser Alkoholkonsum bemerkbar und tritt zumeist in Form von Auffälligkeiten an Armen und Beinen, z.B. Verkürzung des Kleinfingers, auffällige Handfurchen auf. Innerlich weisen solche Kinder dann Fehlbildungen innerer Organe, z.B. Herzfehler, Auffälligkeiten des Genitales und der Harnwege auf. Neben den eigenen körperlichen Einschränkungen bedeutet daher Alkoholkonsum in der Schwangerschaft vor allem eines- Ausgrenzung der Gesellschaft und eine lebenslange Behinderung und Abhängigkeit. Denn wir alle wissen doch wie unsere Gesellschaft ist und das Toleranz und Mitgefühl oft auf der Strecke bleiben. Daher stellt sich die berechtigt Frage was sind neun Monate Alkoholverzicht im Vergleich zu einer lebenslangen Behinderung und der daraus resultierenden Abhängigkeit ? |